Meine Vision von pädagogischem Arbeiten ist es, praktische Impulse bei großen und kleinen Leuten zu setzen um Naturverbindung entstehen zu lassen, Wissen über die Zusammenhänge in der Natur zu vermitteln und damit nachhaltiges Handeln und Denken anzustoßen.

Wildnispädagogik

Der Grundsatz der Wildnispädagogik ist es uns Menschen den Zugang zur Natur wieder näher zu bringen. Dies geschieht zum einen über ursprüngliche Techniken, wie etwa Körbe Flechten, Feuer machen mit dem Feuerbohrer, Bogenbau und dem Sammeln und Verarbeiten von Wildkräutern. Mir persönlich geht es darum, Naturmaterialien haptisch erfahrbar zu machen, ursprüngliche Arbeitsweisen nach zu vollziehen und sich darüber, in Beziehung setzen zu können, zu unserer Umwelt und unserem Lebensraum Natur. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Wildnispädagogik ist die achtsame respektvolle Haltung gegenüber allem Leben, von Mensch zu Mensch und gegenüber Pflanzen und Tieren.

Die Arbeit mit den Kräutern

Kräuterwanderungen

Ich möchte einladen, mit mir durch Wiesen und Wälder zu stromern, um der Schafgarbe, dem Spitzwegerich, dem Schöllkraut, der wilden Karde und vielen mehr zu begegnen. Jedes Pflänzchen birgt eine Geschichte, jedes Kräutlein hat zahlreiche Inhaltsstoffe. In meinen Wanderungen verbinde ich das alte volkstümliche Wissen um unsere Wiesenkräuter mit den modernen Erkenntnissen der Wissenschaft und den Mythen und Geschichten, welche sich um jedes Pflänzlein ranken. Viele von uns als Unkraut benannte Wegkräuter lassen sich kulinarisch und zu Heilzwecken verarbeiten. Ich möchte einladen mit mir in die Geheimnisse der Pflanzenwelt einzutauchen, sie wahrzunehmen, zu riechen, zu fühlen und zu schmecken.

Ein Höhepunkt meiner Kräuterwanderungen kann schließlich das Herstellen eines gemeinsamen Produktes, wie z.B. einer Salbe, einem Wildkräuter-Salat oder Wildkräuter-Pesto sein.